Der Wunderknabe musiziert seit er denken kann. Mit gerade einmal 11 Jahren wurde Mika ins Landesjugendjazzorchester Hessen eingeladen – nachdem ihn der Leiter des Orchesters, Wolfgang Dieffenbach, bei „Jugend jazzt“ entdeckte. Inzwischen ist er dort festes Mitglied und hat zudem das PreCollege am renommierten Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt abgeschlossen. Der vielfache Preisträger gewann bereits zwei mal beim Bundeswettbewerb der Berliner Festspiele, einmal eine professionelle Studioaufnahme. Dank absolutem Gehör braucht der 15-jährige Mai keine Noten, um Standards und selbstkomponierte Lieder zu interpretieren. Sein Sound am Flügel ist exorbitant und verspielt zugleich. Dass er stark sehbehindert ist und im Autismus-Spektrum liegt, mag er dabei nicht verschweigen.
Beim Konzert im Spitäle, das im Rahmen des 40. Jazzfestival Würzburg stattfindet, spielt Mika zwar solo, jedoch interagiert er auch gerne mit dem Publikum. Musikwünsche – auch aus dem Popbereich – sind willkommen: Mika ver-jazzt sie spontan und verhilft ihnen zu wunderschönen Improvisationsteilen.
Im Anschluss sind Musiker:innen herzlich eingeladen, mit Mika zu jammen.

