Antrittskonzert mit Würzburger Wurzeln: Philipp Schiepek startet Professur in München

Was für ein Auftakt in das neue Jahr: Am Freitag, 9. Januar war der Große Konzertsaal der Hochschule für Musik und Theater München erfüllt von „Jazz in Concert“. Studierende und Lehrende präsentierten vor ausverkauftem Haus die ganze Bandbreite ihres Könnens – energiegeladen, präzise und voller Spielfreude. Gleichzeitig markierte der Abend einen besonderen Moment: Die neuen Professoren Omer Klein (Jazz-Klavier) und Philipp Schiepek (Jazz-Gitarre) gaben ihr Antrittskonzert an der HMTM. Ein musikalischer Start ins Jahr, der lange nachhallt.

Für alle, die nicht vor Ort sein konnten, gibt es einen Mitschnitt des Konzerts auf YouTube:


Besonders erfreulich aus Würzburger Sicht: Mit Philipp Schiepek steht ein Musiker auf der Münchner Professur, dessen künstlerischer Weg eng mit der Hochschule für Musik Würzburg verbunden ist. Hier absolvierte er sein Jazzstudium, hier entwickelte er früh seine unverwechselbare Handschrift zwischen lyrischem Gitarrenton, harmonischer Raffinesse und großer musikalischer Offenheit. Viele seiner ersten prägenden Projekte entstanden in Würzburg – in Ensembles, Sessions und Konzertformaten, die bis heute die regionale Jazzszene bereichern.

Inzwischen ist Schiepek bundesweit und international gefragt. Er arbeitete mit zahlreichen namhaften Jazzmusikerinnen und Jazzmusikern aus Deutschland zusammen, war auf Festivals präsent und ist auf mehreren vielbeachteten Albumproduktionen zu hören. Seine Berufung nach München steht damit nicht nur für persönliche Anerkennung, sondern auch für die nachhaltige Wirkung der Würzburger Jazz-Ausbildung.

Ein großartiger Jahresbeginn also – für die HMTM, für die deutsche Jazzszene und mit einem schönen Stück Würzburg mittendrin.


Foto: Gregory Giakis

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