Mit »Soul Searching« brachte Torsten Goods – genannt der »deutsche George Benson« – im September diesen Jahres nach acht Jahren Pause sein siebtes Album unter eigenem Namen auf den Markt. Seit Freitag gibt es die Scheibe auch auf Doppel-Vinyl – und die haben wir uns angehört 🙂
Die „Stammbesetzung“ der Album Band sieht wie folgt aus:
- Torsten Goods – guitars / vocals
- Thomas Stieger – bass / guitar
- Jan Miserre – piano, rhodes, wurlitzer, hammond
- Felix Lehrmann – drums
- Rhani Krija – percussion
Mit dabei sind so illustre Gäste wie Randy Brecker, Kim Sanders, Nils Landgren, Pete York oder Bireli Lagréne.
Die A-Side geht mit Ain’t Gotta Do It gleich groovig ab, mit sehr souligem Gesang. Funkig geht’s dann mit Spinning Round feat. Viktoria Tolstoy weiter. Who’s Right, Who’s Wrong und I Had To Learn Not To Care (erster Song auf der B-Side) kommen dann eher im Balladenkleid daher bevor es mit Moonlight feat. Seven groovigen Westcoast-Sound auf die Ohren gibt. Turn The Lights Down Low feat. Kim Sanders ist eine sehr geschmackvolle Schwofnummer mit gesanglichem Frage-Antwort-Spiel. Südamerikanische Rhythmen und virtuoses Gitarrespiel verspricht die Nummer Carnaval De La Gente (feat. Bireli Lagréne).
Der Titelsong Soul Searching ist dann der erste auf der C-Side. Mit Nils Landgren an der Posaune eine sehr schöne Souljazz-Nummer. Mit Randy Brecker wird Walk Away zu einer fett arrangierten, sehr gefühlvollen Nummer bevor die dritte Seite mit Naked Funk – der macht seinem Namen alle Ehre! – zu Ende geht. Sehr zurückhaltend gibt es mit Keep On Running ein amtliches Cover im Gesangsduo mit Pete York. Wade Groove ist eine Instrumentalnummer mit sehr groovigem Funk. Die vorletzte Nummer I’ll Do It Anyway feat. Ida Sand ist sauberer Popjazz vom Feinsten. Paradox Jam feat. Magnus Lindgren ist die letzte Nummer, die noch mal Alles gibt.
Insgesamt ein sehr empfehlenswertes und vielseitiges Album. 👍👍👍👍👍
Text: Tommi Neubauer


